DER GAST, DER NICHT WIRT WERDEN WILL

Groß ist die Angst vor dem Unsichtbaren.
Umso wichtiger ist es dagegen zu halten
und Sicherheit zu vermitteln, um
den österreichischen Tourismus wieder
anzukurbeln. Denn Urlaubsreisen in (von Hygiene) ferne Länder wird es wohl länger nicht geben.

Nicht zuletzt, weil mangelnde medizinische Versorgungssicherheit
nicht so gegeben ist, wie wir das von zuhause gewohnt sind. In Österreich kann man sich auf Standards verlassen, die weltspitze sind.

Und genau diese hohen Standards sind wettbewerbsentscheidend,
sie sind das Gute, über das man mit seinen
Gästen reden sollte.

Sicher spülen

Virenverbreitung ist bei Menschenansammlungen wie sie in der Gastronomie vorkommen, besonders hoch. Die Spüle ist der „Hygiene Dreh und Angelpunkt“ in der Küche. Es ist unumgänglich hier Sicherheit zu gewährleisten. Aus diesem Grund ließ sich Meiko, vom unabhängigen Hygieneinstitut HygCen Germany GmbH die Wirksamkeit der Meiko- Spülmaschinen bestätigen. „Meiko Geräte sind in der Lage, Geschirr und Bestecke so aufzubereiten, dass sie bedenkenlos wiederverwendet werden können, auch wenn sie zuvor von Infizierten oder Erkrankten benutzt worden sein sollten“, bestätigt PD Dr. Dr. Friedrich von Rheinbaben. Die spezielle Meiko Spülmechanik, sorgt dafür, dass die Virenlast zuverlässig abgeschwemmt wird. Die konstante, ausreichend hohe Wassertemperatur, die dank eines doppelwandigen Aufbaus Temperaturschwankungen entgegenwirkt, sowie entsprechende Reiniger wirken gegen Viren wie in zahlreichen Untersuchungen belegt wurde. „Voraussetzung für den sicheren Umgang ist die bestimmungsgemäße Verwendung der Meiko Geräte sowie die Instandhaltung und Wartung – bevor es losgeht sollte man zur Sicherheit noch einen MeikoMannTermin checken der Hand anlegt.“ rät Werner Redolfi.

Für Werner Redolfi war Hygiene immer schon der Beginn einer erfolgreichen Küchenplanung. „In Zukunft interessiert sich nicht nur das Marktamt für die Einhaltung von Hygiene, sondern auch der Gast“, meint Werner Redolfi und freut sich, dass
das den hohen Standard in .sterreich noch ein Stückchen höherschraubt.
LUL_redolfi

Wirt sind wir sowieso

Das Thema Hygiene wird fixer Bestandteil unserer Zukunft sein weil’s die Gäste einfach wissen wollen.
Wovor Hygiene aber schützt wissen nur wenige. Denn Krankheitserreger sind nur ein kleiner Teil der Mikroorganismen, von denen es an Varianten und Zahl unendlich viele gibt. Man findet sie praktisch
überall aber nur wenige davon können Krankheiten erregen. Dazu kommt, dass wir ohne Viren, Bakterien, Algen, Pilzen gar nicht überleben könnten. Wir sind der natürliche Wirt für Leben, das auf und mit
uns lebt. Wenn wir uns ernähren, füttern wir unsere „Micros“ mit und je nach Futter wirken Sie auf uns und ganz nebenbei: Sie beeinflussen sogar unsere Gedanken. Aber bitte, lesen Sie mehr darüber unter
dem Suchbegriff: „Microbiom“ bzw. „Virom“.
Es gibt also für den Menschen gute Mikroorganismen
und Schädliche und solche die halt einfach da
sind – allein der Gedanke daran macht allergisch.
Aber zurück zum Microgetier, das wir vermeiden wollen,
es ist auf der Suche nach WirtInnen, fliegt
durch die Luft oder wartet auf Oberflächen in Ecken
und Kanten, Hohlräumen und Spalten auf seine
Chance. Profiküchen, so erklärt Werner Redolfi,
haben eben keine Ecken, Kanten, Hohlräume und
Spalten, in denen sich der Grind in Stellung bringen
kann und die Oberflächen hat ein Profi im Griff. Wer
hygienisch plant, muss aber weiterdenken, denn die
Küche ist ein Verkehrsknotenpunkt. Anlieferung,
Kühlung, Lagerung, Auslieferung, Abfallbeseitigung
und der normale Arbeitsprozess bieten Erregern unendliche
Möglichkeiten ihren Wirt zu erreichen. So
gibt es auch für jeden Bereich Vorschriften, Gesetze
und Richtlinien, diese einzuhalten ist aber vor allem
für Neulinge ein Spießrutenlauf.

Hände hoch!

„Apropos Hände:

sie sind des Kochs wichtigstes Arbeitsgerät, sie müssen richtig gepflegt werden. Es ist keine Schande sich eine Maniküre zu leisten“ meint Redolfi. „Denn oftmaliges Waschen und desinfizieren tut den Händen nicht gut. Fette, Salze, Säuren, Reiniger und Messer greifen die Haut so an, dass sie rissig oder verletzt wird und verletzte Hände bieten Krankheitserregern die Gelegenheit von A nach B zu kommen.“ Handschuhe können helfen, Hände als Überträgermedium weitgehend auszuschalten, aber je länger man sie trägt, desto aufgeweichter wird die Haut und sie ist so wieder verletzlicher … Es ist also nicht leicht, mit der unsichtbaren Gefahr umzugehen, schon gar nicht, wenn sich sogar Experten nicht sicher sind und die Maßnahmen zur Vermeidung von Übertragung fraglich sind. Im LEH hat sich der Handschuh z.B. gar nicht durchgesetzt, weil sich die Keimbelastung mit oder ohne nicht wesentlich unterscheidet, denn es kommt immer darauf an, wie man damit umgeht. Wer z.B. mit Handschuhen zubereitet und kassiert oder auch nur unachtsam ist, kann Einweghandschuhe gleich weglassen.

Das Geschäft mit der Luft


Ursprünglich hat das Gerät durch die Eliminierung von unangenehmen
Gerüchen auf sich aufmerksam gemacht, dass der Ozonos auch die Keimbelastung in der Raumluft stark reduziert oder Allergene zersetzt ist erst jetzt von allgemeinem Interesse. Die beste Bestätigung dafür, sind hunderte
Ärzte, die ihn einsetzen, um die Ansteckungsgefahr in Warteräumen
und Behandlungszimmern zu verhindern. Jetzt ist das Thema „Ansteckung“ in der Gastronomie und Hotellerie „gelandet“. Weil der Gast eben nicht „Wirt“ werden
will, wird er in Zukunft sehr genau prüfen in welches Bett er sich legt und an welchem Raum er sich an den Tisch setzt.
Hygiene rückt als Verkaufsargument ins Zentrum des allgemeinen
Interesses und besonders wird es hygienisch reine Luft sein. Egal, ob es sich dabei um die Küche handelt, das
pollenverseuchte Schlafzimmer, die stickige Umkleidekabine, den Schistall (heißt nicht umsonst so), oder ein volles
Lokal.